Das flexible Endoskop, mit einem Videochip an der Spitze, hat ca. die Dicke eines kleinen Fingers. Durch das Endoskop ist es möglich, die Schleimhaut zu beurteilen. Außerdem können schmerzlos Gewebeproben entnommen werden (Biopsien) und, wenn erforderlich, kann eine, ebenso schmerzlose, Polypenabtragung durchgeführt werden. Und wenn es erforderlich sein sollte, ist während der Untersuchung eine Blutstillung möglich.
Dr. Kisser in Wien berät Sie rund um die Endoskopie und führt diese auch persönlich in seiner Ordination durch.
Wie wird die Endoskopie durchgeführt?
Ich arbeite in meiner Ordination in Wien mit der sanften Endoskopie, Sie erhalten ein Beruhigungsmittel und befinden sich während der Untersuchung in einer Art Dämmerschlaf.
Im Anschluss an die Endoskopie sollten Sie sich noch ein wenig Zeit nehmen, um auszuschlafen und zu entspannen. Aufgrund des Beruhigungsmittels dürfen Sie nicht selbst mit dem Auto oder dem Fahrrad nach Hause fahren, da die Reaktionsfähigkeit bis zu 12 Stunden nach der Untersuchung eingeschränkt sein kann.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Endoskopie
Was ist eine Endoskopie?
Eine Endoskopie ist eine Untersuchung, bei der mithilfe eines flexiblen Schlauchs mit Kamera (Endoskop) die inneren Organe – z. B. Speiseröhre, Magen oder Darm – betrachtet werden können. So können Schleimhautveränderungen, Entzündungen oder Blutungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Über die eingebaute Kamera kann der Arzt die Schleimhaut am Bildschirm beurteilen und bei Bedarf Gewebeproben (Biopsien) entnehmen.
Welche Endoskopien werden in der Ordination angeboten?
- Gastroskopie (Magenspiegelung) – Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm
- Koloskopie (Darmspiegelung) – Untersuchung des Dickdarms
- Rektoskopie – Untersuchung des Enddarms
Wann ist eine Endoskopie notwendig?
Wenn Sie Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Schluckbeschwerden, Blut im Stuhl, anhaltenden Bauchschmerzen haben wird eine Endoskopische Untersuchung empfohlen. Außerdem wird die Coloskopie als Vorsorgeuntersuchung zur Krebsvorsorge ab 45 Jahren empfohlen
Ist eine Endoskopie schmerzhaft?
Die Gastroskopie und Coloskopie findet unter leichter Sedierung (Schlafspritze) statt. So verspüren die meisten Patientinnen und Patienten keine Schmerzen. Nach der Untersuchung kann ein leichtes Druck- oder Völlegefühl auftreten.
Wie muss ich mich vorbereiten?
Die Vorbereitung hängt von der Art der Endoskopie ab:
- Bei einer Magenspiegelung: Sie müssen nüchtern sein (6 Stunden vor der Untersuchung nichts essen oder trinken).
- Bei einer Darmspiegelung: Eine gründliche Darmreinigung mit einer speziellen Abführlösung ist erforderlich. Die genaue Vorbereitung wird Dr. Kisser mit Ihnen vorab beim Aufklärungsgespräch und der Reversbesprechung durchgehen.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Je nach Art dauert eine Endoskopie meist zwischen 10 und 50 Minuten. Mit Vorbereitung und Erholungszeit sollten Sie insgesamt etwa 1–2 Stunden einplanen.
Welche Risiken gibt es?
Endoskopien sind sehr sichere Untersuchungen. In seltenen Fällen kann es zu leichten Blutungen (z. B. nach Gewebeentnahme), Kreislaufreaktionen oder in Ausnahmefällen zu Verletzungen der Schleimhaut kommen. Dr. Kisser klärt Sie im Vorfeld über mögliche Risiken auf.
Kann ich nach der Untersuchung wieder essen und trinken?
Sobald die Sedierung vollständig abgeklungen ist, dürfen Sie in der Regel wieder essen und trinken.
Darf ich nach der Endoskopie Auto fahren?
Wenn Sie eine Sedierung (Schlafspritze) erhalten haben, dürfen Sie 24 Stunden kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen. Bitte organisieren Sie eine Begleitperson oder eine Abholung.
Wann erhalte ich meine Ergebnisse?
Dr. Kisser bespricht die ersten Ergebnisse direkt nach der Untersuchung mit Ihnen. Wenn Gewebeproben entnommen wurden, liegen die Laborergebnisse in der Regel nach 2 Wochen vor.
Wie oft sollte eine Endoskopie durchgeführt werden?
Das hängt vom individuellen Befund und Risiko ab. Vorsorgeendoskopien (z. B. Darmspiegelung) werden meist alle 7- 10 Jahre ab dem 45. Lebensjahr empfohlen, bei Risikopatienten ( z.B. Krebs in der Familie) auch früher oder häufiger.



